Mark Perkins und Grit Seidel gewinnen den Mauerweglauf


Was für ein grandioser Sieg und was für eine sensationelle Zeit: Der Brite Mark Perkins (Foto: Andreas Kosse) hat die dritte Auflage des Mauerweglaufs gewonnen. Perkins benötigte bei idealem Laufwetter für die 100 Meilen lange Runde um das westliche Berlin genau 13:06:52 Stunden und verbesserte damit den bisherigen Streckenrekord des Thüringers Peter Flock (15:53) aus dem Vorjahr deutlich. Zweiter wurde der Italiener Marco Bonfliglio (14:04) vor dem Berliner Patrick Hösl (15:19). 



Bei den Frauen konnte sich Martina Schliep (unten links, Foto: Barbara Speckner) von der LG Mauerweg Berlin nach Rang 3 im Vorjahr nun einen hervorragenden zweiten Platz erlaufen. Ihre Zeit: 18:59 Stunden. Auf dem ersten Platz landete Grit Seidel vom LG Nord Ultrateam - sie überquerte nach 18:16 Stunden die Ziellinie im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark. Platz 3 ging an Veronique Bourbeau. Die Kanadierin benötigte für die große Runde um das westliche Berlin 21:19 Stunden. 



Alle Ergebnisse des dritten Mauerweglaufs: 


Einen ausführlichen und interessanten Artikel, der vor allem einen Blick auf den teils dramatischen Rennverlauf an der Spitze des Mauerweglaufs wirft, hat der Laufexperte Helmut Winter geschrieben:


Wieder als Ehrengast war Werner Sonntag gegenwärtig. Seine Eindrücke hat der Ultramarathon-Pionier in seiner Tagebuch-Kolumne zusammengefasst.

Filmisch wurde der Mauerweglauf 2014 unter anderem von unserem Medienpartner hauptstadtsport.tv festgehalten. Tolle Bilder, Kommentare, Eindrücke! 

Einen weiteren Videobericht gibt es bei sportfanat.de und über asisi-Läufer Oliver Liebert.

Hinweisen möchten wir auch auf das besondere Angebot unserer 100Meilen-Fotografin Barbara Speckner. Sie stellt in den nächsten Tagen eine individuell gestaltete Foto-DVD zusammen. Die DVD kostet 14,95 Euro und kann ab sofort per eMail bestellt werden.



Durchatmen, dass die dritte Auflage des Berliner Mauerweglaufs so gut gelungen ist! Und ein großes Dankeschön an all die vielen Helferinnen und Helfer, die dieses Erlebnis erst möglich gemacht haben!

Durchatmen aber auch, dass es Karlheinz Langner wieder besser geht... Uns als Veranstalter, und nicht nur uns, ist ein großer Stein vom Herzen gefallen! In Rücksprache mit Familie Langner sind wir nicht eher an die Öffentlichkeit gegangen - wir bitten um Verständnis! 

Was war passiert? Karlheinz war am Sonntagmorgen zuletzt am Verpflegungsposten in Lübars, also wenige Kilometer vor dem Ziel, von der Zeitnahme registriert worden. Danach fehlte von ihm jede Spur. Noch während die Siegerehrung lief, wurde von der Polizei eine große Suchaktion gestartet - leider erfolglos. Erst etliche Stunden später wurde Karlheinz dann von einem Schleusenwärter gefunden, etwa 15 Kilometer von der offiziellen Laufstrecke entfernt. Dehydriert kam er ins Krankenhaus. Inzwischen ist Karlheinz zum Glück auf dem Weg der Besserung und wieder in seiner fränkischen Heimat. Wir wünschen ihm auch von dieser Stelle aus nochmals alles, alles Gute!

Der Vorfall hat uns sehr berührt! Wir werden die Vorkommnisse genau analaysen und dann die nötigen Maßnahmen treffen, um die Sicherheit der TeilnehmerInnen eines solchen Laufs auch künftig zu gewährleisten.


Viel Unterstützung für die dritte 100Meilen-Auflage


Als noch relativ kleiner Verein mit einer ebenso jungen Veranstaltung freut man sich um so mehr, wenn man Unterstützung von verschiedenen Seiten erhält. Sei es von anderen Vereinen, Sponsoren, privaten Helferinnen und Helfern, aber auch aus der Politik. So wie beim Pressegespräch, wenige Tage vor dem Start des dritten Mauerweglaufs. Berlins Innenstaatssekretär Andreas Statzkowski sprach dabei von der "wichtigsten Laufveranstaltung in der Stadt nach dem Berlin-Marathon". Und auch Schirmherr Rainer Eppelmann betonte: "Gerade in einer Zeit, in der viele junge Menschen gar nicht mehr wissen, dass es eine Mauer gab, ist so ein Lauf wichtig." 

Das Pressegespräch bot auch die Möglichkeit, Partner, Freunde, Projekte und Sponsoren des Mauerweglaufs näher vorzustellen, wie beispielsweise das Mauer-Panorama des Künstlers Yadegar Asisi am Checkpoint Charlie oder das Engagement der Künstlerinitiative East Side Gallery, vertreten durch ihren Vorsitzenden Kani Alavi. Die Initiative war u.a. an der Gestaltung des Finisher-Shirts maßgeblich beteiligt. Thomas Kaupel vom Sportclub der Lebenshilfe Berlin e.V. präsentierte die von ihm und den Karower Dachsen organisierte erste Inklusionsstaffel, LGM-Ehrenmitglied Horst Milde erinnerte mit seinem Statement an den Mauerweglauf zweier britischer Soldaten - allerdings noch vor dem Fall der Mauer im Jahr 1988. Eindrucksvoll und bewegend die Erinnerungen der beiden 100Meilen-Teilnehmer Sigrid Eichner und Thomas Steinicke an die Mauer und ihren Fall.

Auf dem Foto: 100Meilen-Orga-Leiter Dr. Ronald Musil, Sigrid Eichner, Horst Milde sowie Kani Alavi. 



160,9 Kilometer, die einem Mann gewidmet waren: Peter Fechter


Die 100MeilenBerlin finden seit 2011 statt, nämlich stets an dem Wochenende, das 
auf den offiziellen Mauerbau-Gedenktag, den 13. August, folgt. Und in jedem Jahr wird der Lauf einem anderen Maueropfer gewidmet. 



Diesmal erinnerten die Läufer mit ihrer Teilnahme an Peter Fechter, der 1962 an der Mauer, unweit des bekannten Checkpoint Charlie, bei einem Fluchtversuch starb und mit seinem Schicksal die Welt bewegte. Von Schüssen getroffen, lag er im Grenzstreifen - weder DDR-Grenzsoldaten noch die Westalliierten wollten oder konnten ihm helfen. Der verblutende Peter Fechter starb kurze Zeit später im Krankenhaus.

Zum Gedenken an Peter Fechter trägt die Finisher-Medaille 2014 sein Konterfei, ebenso die Back-to-Back-Medaille.  

Wir danken auch sehr herzlich Gisela Geue, die uns ein Foto ihres Bruders zur Verfügung gestellt hat. 



Der nächste Mauerweglauf wird am 15. August 2015 stattfinden. Anmeldungen sind voraussichtlich ab Anfang Oktober möglich.
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Mit GuideWriters die volle Orientierung

Ein Verlaufen dürfte es beim Mauerweglauf eigentlich nicht geben, denn die Strecke wird wieder optimal mit Pfeilen markiert sein. Wer trotzdem ganz sicher sein will, kann sich entweder den GPS-Track auf sein Hand-Navi-Gerät (Garmin etc.) laden oder aber die neue GuideWriters-App auf dem Smartphone (iPhone oder Android) nutzen ...  mehr

Weltrekordlerin Regina Vollbrecht mit dabei

Prominente Unterstützung erhält die Berliner Inklusions-Staffel durch Regina Vollbrecht. Die Marathon-Weltrekordlerin der blinden Frauen (3:15:49 Stunden in Frankfurt) wird das Teilstück zwischen VP11 und VP 15 zurücklegen... mehr


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